Stellen Sie sich einen Stuhl vor, dessen Holz aus einer zertifizierten, nahen Forstwirtschaft stammt, dessen Lack lösemittelfrei ist und dessen Metallteile eindeutig gekennzeichnet sind. Ein scanbarer Code verbindet Produktionsdaten, Pflegehinweise und Rücknahmestellen. So entsteht Vertrauen, Zeitersparnis im Betrieb und ein realer Zweitmarkt statt unsichtbarer Entsorgung.
Viele Innenraumprodukte enthalten Additive, Flammschutzmittel, Kleber oder Weichmacher, deren Auswirkungen auf Gesundheit und Recyclingfähigkeit oft unterschätzt werden. Transparente Stofflisten, Grenzwerte und Prüfberichte zu VOCs und SVHC schaffen Klarheit. Wer diese Daten früh einfordert, reduziert Risiken, stärkt Qualitätssicherung und schützt Nutzende, Monteure und Umwelt gleichermaßen.
Verknüpfen Sie Planungsmodelle mit verifizierten Materialdaten, etwa über BIM-Bauteilkataloge, QR-Codes oder EPD-Verweise. So bleiben Informationen nach Übergabe nicht in Ordnern verborgen, sondern begleiten Möbel, Bodenbeläge und Akustikelemente im Betrieb. Wartungsteams finden schneller Lösungen, Reduktionen gelingen datenbasiert, und Zirkularität wird konkret messbar, statt bloßes Versprechen zu bleiben.
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